Mein Kind findet Bücher langweilig: 8 Wege, um Lesen wieder Spaß zu machen
25.9.2026 · 5 Min. Lesezeit

Mein Kind findet Bücher langweilig: 8 Wege, um Lesen wieder Spaß zu machen

Langeweile beim Lesen, Frust bei den Hausaufgaben – kommt dir das bekannt vor? Mit diesen 8 praktischen Tipps machst du Bücher für dein Kind wieder interessant, greifst seine Vorlieben gezielt auf und weckst so ganz nebenbei die Freude am Lesen.

"Bücher sind langweilig."

Als Elternteil ist das womöglich nicht die Reaktion, die man sich erhofft hat, wenn man ein neues Kinderbuch auf den Tisch legt. Man hat mit Bedacht ein schönes Buch ausgewählt, sich vielleicht sogar einen besonderen Vorlesemoment ausgemalt – und dann zeigt das Kind einfach kein Interesse daran.

Das Buch fällt zu. Die Konzentration ist wie weggeblasen. Schon nach ein paar Minuten kommt die Frage, ob nicht doch mit dem Tablet gespielt werden darf.

Zu erkennen?

Die gute Nachricht: Das heißt nicht zwangsläufig, dass dein Kind Geschichten nicht mag. Möglicherweise hat es einfach nur noch nicht entdecktwelche Geschichten für ihn oder sie geeignet sind.

Mit diesen 8 Tipps gelingt es dir vielleicht, Bücher wieder spannend und mit mehr Freude zu erleben.

# 1. Finde heraus, was dein Kind wirklich begeistert

Wenn ein Kind mit einem bestimmten Buch nichts anfangen kann, heißt das noch lange nicht, dass es ungern liest.

Vielleicht spricht die Geschichte dein Kind einfach nicht an.

Fragen Sie sich also zunächst: Wofür begeistert sich Ihr Kind, wenn es gerade nicht liest?

Ist dein Kind ganz vernarrt in:

· Tiere?

· Fußball?

· Autos?

· Prinzessinnen?

· Dinosaurier?

Raumfahrt?

· Magie?

· Abenteuerlust?

· witzige Anekdoten?

· spannende Geheimnisse?

Knüpfen Sie an diesen Interessen an.

Ein Kind, das stundenlang von Dinosauriern schwärmen kann, greift vermutlich viel lieber zu einem Buch, in dem einer vorkommt, als zu irgendeiner Geschichte über ein Thema, mit dem es nichts anfangen kann.

2. Lass dein Kind selbst entscheiden

Erwachsene glauben meist genau zu wissen, woran man ein "gutes" Kinderbuch erkennt.

Das heißt aber noch lange nicht, dass dein Kind das Buch genauso spannend findet wie du.

Lass dein Kind deshalb ruhig öfter selbst entscheiden.

Selbst wenn das Buch deiner Meinung nach nicht die lehrreichste Wahl darstellt.

Ob lustig oder lehrreich – für den Lesespaß macht das keinen Unterschied. Entscheidend ist allein, dass dein Kind Freude an Geschichten entwickelt.

Wer als Kind selbst mitentscheiden darf, was gelesen wird, sträubt sich meist auch weniger gegen Bücher.

3. Machen Sie das Lesen zu einem interaktiven Erlebnis

Ein Buch muss nicht heißen, dass einer liest und der andere nur schweigend zuhört.

Setzt euch zusammen und sprecht darüber.

Stellen Sie beispielsweise folgende Fragen:

"Was, glaubst du, passiert jetzt gleich?"

Oder auch so:

Machst du mir mal die Tür auf?

Ich verstehe Ihr Anliegen, allerdings gibt es offenbar ein Problem mit dem übermittelten Ausgangstext. Zu sehen ist lediglich „En:“ – das ist nur eine Kennzeichnung bzw. ein unvollständiges Fragment, kein tatsächlicher niederländischer Inhalt, der übersetzt werden könnte. Könnten Sie mir bitte den eigentlichen niederländischen Text zukommen lassen, der ins Deutsche übersetzt werden soll?

"Wen würdest du mit auf dieses Abenteuer nehmen?"

Ihr könnt beim Vorlesen auch Geräusche machen, in die Rolle einzelner Figuren schlüpfen oder manche Passagen mit unterschiedlichen Stimmen vortragen.

Gerade bei kleinen Kindern kann das viel bewirken.

Eine Geschichte wird so zu einem gemeinsamen Erlebnis, statt bloß auf dem Papier zu stehen.

4. Aufhören, solange es noch Spaß macht

Manchmal wünschen sich Eltern, einen Vorlesemoment richtig "abzurunden".

Wenn dein Kind aber schon nach zehn Minuten die Lust verliert, heißt das noch lange nicht, dass ihr das Buch unbedingt zu Ende lesen müsst.

Es kann sogar dazu beitragen, dass man früher aufhört.

Hören Sie zum Beispiel an einer spannenden Stelle auf:

Und plötzlich vernahm Lisa hinter sich ein Geräusch...

Stopp.

Morgen geht es weiter.

Die Neugier, wie es weitergeht, sorgt womöglich schon dafür, dass dein Kind dich beim nächsten Mal selbst zum Weiterlesen drängt.

5. Mit Humor lässt sich vieles leichter nehmen

Kinder haben ein Herz für lustige Geschichten.

Eine schräge Figur, eine überraschende Wendung oder eine witzige Illustration – schon zeigt ein Kind ganz von selbst viel mehr Interesse.

Außerdem lockert Humor das Ganze auf und nimmt dem Lesen die Schwere.

Nicht jede Geschichte muss wichtig oder lehrreich sein.

Manchmal soll ein Buch einfach nur eines: gemeinsam zum Lachen bringen.

Auch das macht Lesefreude aus.

6. Verknüpfe das Gelesene mit der Lebenswirklichkeit

Eine Geschichte hört nicht auf, nur weil man das Buch zuklappt.

Geht es zum Beispiel in einer Geschichte um Tiere? Dann sucht doch gemeinsam ein paar Informationen über das jeweilige Tier heraus.

Steht in eurem Abenteuer gerade ein Wald im Mittelpunkt? Dann schnappt euch die Kinder und macht euch tatsächlich auf in den nächsten Wald.

Dreht sich die Geschichte um das Weltall? Dann schaut abends gemeinsam in den Sternenhimmel.

Auf diese Weise bekommt ein Buch einen Bezug zur Wirklichkeit.

Eine Geschichte wird so nicht nur gelesen, sondern regelrecht erlebt.

7. Lass dein Kind sich selbst in einer Geschichte entdecken

Manchen Kindern gefällt ein Buch gleich viel besser, wenn sie sich in der Geschichte selbst wiederfinden.

Stell dir mal vor, die Hauptfigur würde genauso heißen wie dein Kind.

Dass die Hauptfigur aussieht wie dein eigenes Kind.

Und dass sich das Abenteuer ausgerechnet in einer Welt abspielt, in der auch das eigene Haustier, der Bruder, die Schwester oder die beste Freundin ihren Auftritt haben.

Und schon wird aus einer wildfremden Person auf einmal jemand, dem man sich ganz eng verbunden fühlt.

Genau darum geht es bei personalisierten Kinderbüchern.

Bei Booklydoo lässt sich im Handumdrehen ein Buch gestalten, in dem dein Kind selbst die Hauptfigur ist. Foto und Name werden hinzugefügt, und schon entsteht daraus eine ganz persönliche Geschichte mit den passenden Illustrationen. Sollen mehrere Kinder gemeinsam auf Abenteuerreise gehen, lassen sich auch mehrere Charaktere in dieselbe Geschichte einbauen. (booklydoo.com)

Ein Kind, dem herkömmliche Geschichten manchmal zu weit weg vom eigenen Erleben erscheinen, kann auf diese Weise ganz unverhofft wieder Lust bekommen, sich auf ein Buch einzulassen.

8. Bücher sollten kein Zwang sein

Der wohl wichtigste Tipp überhaupt:

Machen Sie sich das Lesen nicht unnötig schwer.

Wird einem Kind ständig eingeschärft, dass es lesen "muss", verknüpft es Bücher schnell mit lästigem Zwang.

Wichtiger ist daher, dass der Spaß nicht zu kurz kommt.

Gemeinsam lachen.

Gemeinsam der Fantasie freien Lauf lassen.

Gemeinsam auf Entdeckungsreise.

Gemeinsam ein Abenteuer erleben.

Vielleicht liest dein Kind heute nur fünf Minuten am Stück.

Das passt gut.

Morgen dann vielleicht zehn Minuten.

Und nächste Woche fragt dein Kind vielleicht ganz von sich aus nach einem neuen Buch.

Genau darauf läuft es am Ende hinaus.

Aber was, wenn dein Kind partout kein einziges Buch mag?

Vielleicht ist dann der Moment gekommen, den Ausgangspunkt zu überdenken.

Frag lieber:

"Welches Buch passt zu meinem Kind?"

kannst du gezielter nachfragen:

„Welche Geschichte würde meinem Kind richtig gut gefallen?“

Dieser Unterschied wirkt auf den ersten Blick klein, hat es aber in sich.

Manche Kinder lassen sich für allgemeine Geschichten einfach nicht erwärmen – taucht darin aber die eigene Person auf, sieht die Sache oft schon ganz anders aus.

Ein Kind, das Tiere liebt, freut sich vielleicht besonders über eine Geschichte, in der sein eigener Hund die Hauptrolle spielt.

Und ein Kind, das Fantasie liebt, will vielleicht gar nicht von einer fremden Figur lesen – lieber schlüpft es selbst in die Rolle des Astronauten, Piraten, der Prinzessin oder des Superhelden.

Neugier ist der Anfang allen Lesens

Nicht jedes Buch muss Kindern von klein auf gefallen.

Am wichtigsten ist, dass sie erfahren, wie sehr Geschichten einen mitnehmen können.

Sie bringen dich zum Lachen.

Um dich zu erschrecken.

Dir etwas beizubringen.

Dich für einen Moment in eine andere Welt entführen.

Oder ihm sogar die Hauptrolle zu geben.

Deshalb lohnt es sich manchmal, nicht wahllos irgendein Buch aus dem Regal zu ziehen, sondern gezielt nach einer Geschichte zu suchen, die tatsächlich an das anknüpft, was dein Kind selbst erlebt und fühlt.

Ein Buch, das ganz auf dein Kind zugeschnitten ist

Bei Booklydoo kannst du ein personalisiertes Kinderbuch gestalten, in dem dein Kind die Hauptfigur ist.

Einfach Geschichte und Thema auswählen, Foto und Name dazu – schon zaubert die KI daraus eine individuelle Erzählung samt Illustrationen. Bevor du dich für ein gedrucktes Hardcover-Exemplar entscheidest, kannst du dir die digitale Fassung erst in Ruhe anschauen und nach Belieben anpassen.

So wird aus einem Buch mit einem Mal mehr als nur ein Buch.

Es istdeine Geschichte.

Und vielleicht braucht es genau das, um bei einem Kind, dem Bücher eigentlich zu langweilig sind, die Neugier neu zu wecken.

Denn sobald du dich selbst in einer Geschichte wiedererkennst, wird aus dem Lesen plötzlich viel mehr – dann wird es zum Abenteuer.

Kind findet Lesen nicht spannend? 8 Tipps für mehr Lesefreude